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초록
Im globalen Weltsystem tauchen vielfältige marginalisierte Subjekte auf. Das Engagement für solche uneinheitlichen Minoritäten sollte jedoch keineswegs in einen einheitlichen Klassenkampf konvergiert werden. Wenn es möglich ist, sich vom Narzissmus des Klassenkampfes zu befreien, können die verschiedenen Momente der Politik für die gespaltenen und disjunktiven Subjekte erschlossen werden, die, über den klassischen Widerspruch hinausgehend, sexuelle bzw. ethnische Faktoren sowie Überdeterminierung der beiden Gruppen enthalten. In diesem Rahmen soll insbesondere E. S. Özdamars Roman Die Brücke vom Goldenen Horn(1998) untersucht werden als eine Geschichte der Bildung oder des Minoritär-Werdens, in der inkommensurable Differenzen überdeterminiert werden. Dabei fällt auf, dass die politische Fortschrittlichkeit, die geschlechtliche Emanzipation und die Interkulturalität in dem Roman sehr eng miteinander verbunden sind. Dieses Minoritär-Werden als eine Art von Subjektivitätskonstruktion ist zugleich eine Anti-Bildung, denn der Prozess folgt nicht einem einheitlichen Bildungszweck, der als gesellschaftliche Norm geeignet ist, vielmehr handelt es sich um eine Subjektivität des ‘usw.’
키워드
- 제목
- 차이의 중층결정을 위하여 - E. S. 외즈다마의 『골든 혼의 다리』에 나타난 ‘소수자-되기’ 혹은 ‘등등’의 주체성 -
- 제목 (타언어)
- Zur Überdeterminierung der Differenzen - Das Minoritär-Werden und die Subjektivität des ‘usw.’ im besonderen Hinblick auf E. S. Özdamars Die Brücke vom Goldenen Horn -
- 저자
- 전유정
- 발행일
- 2017-06
- 저널명
- 헤세연구
- 호
- 37
- 페이지
- 171 ~ 192