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Identisch in Büchners und Schneiders Lenz ist, dass die Titelfigur jeweils durch Fließen, Chaos, Wandern und Trieb charkterisiert ist. Diese Charakteristiken dienen vor allem dazu, die Unfixiertheit der Figuren in einer bestehenden gesellschaftlichen Ordnung darzustellen. Sie fungieren aber zugleich als Rollenmetaphern, die intern wie extern behauptet und verteidigt werden. In der Phase des Generationswechels wird diese Behauptung und Verteidigung besonders stark und radikal formuliert. Eine zentrale Rolle kommt hierbei der Rhetorik zu, als einem “System, um Mandate zum Handeln zu werben”. (H. Blumenberg) Zugleich ist sie aber ein System, “um eine sich formierende und formierte Selbstauffassung bei sich selbst und vor anderen durchzusetzen und zu verteidigen.” Rhetorik und Selbstdefinition des Menschen sind also eng miteinander verwoben. Hans Blumenberg unterstreicht diesen Zusammenhang, indem er ausführt: “Der Hauptsatz aller Rhetorik ist das Prinzip des unzureichenden Grundes. Er ist das Korrelat der Anthropologie eines Wesens, dem Wesentliches mangelt.” Die neue Generation ist besonders anfällig für diese Situation. Sie ist ein Mängelwesen, dem nicht erlaubt ist, auf das Bestehende zuzugreifen. Die Rhetorik der jungen Generation könnte darum eine Wissenschaft für den werdenden Menschen werden. Zum Handeln gezwungen, radikalisiert sich seine Rede, ohne dass der Erfolg dabei gewährleistet wäre.
키워드
- 제목
- 세대교체의 수사학과 결핍존재의 인간학 (2) - 뷔히너의 『렌츠』와 페터 슈나이더의 『렌츠』 -
- 제목 (타언어)
- Rhetorik des Generationswechsels und Anthropologie des Mängelwesens (2) - Buchners Lenz und Peter Schneiders Lenz
- 저자
- 정현규
- 발행일
- 2012-12
- 저널명
- 헤세연구
- 권
- 27
- 페이지
- 77 ~ 91