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"Diese Abhandlung untersucht und stellt das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg dar, insbesondere dessen Gründungshintergrund, institutionelle Struktur und wissenschaftliche Leistungen. Zunächst wird die historische Entwicklung des Instituts nachgezeichnet, die in den 1920er Jahren mit dem Konzept von Ernst Rabel begann. Infolge dieser Entwicklung wurde das Institut nicht als universitäre Nebenstelle, sondern als unabhängige öffentliche Forschungseinrichtung, frei von politischer und administrativer Einflussnahme, zu einer institutionellen Basis für langfristige und kollektive Grundlagenforschung ausgebaut. Seit seiner Gründung hat das Institut die Rechtsvergleichung und das internationale Privatrecht als wissenschaftliche Disziplinen etabliert und – auf der Grundlage eines funktionalen Vergleichsansatzes – die strukturellen Unterschiede zwischen verschiedenen Rechtsordnungen analysiert, um universelle Prinzipien des Rechts zu ermitteln. Die institutionalisierte Forschungsautonomie und die Möglichkeit langfristiger Projekte haben die Durchführung großangelegter Gemeinschaftsarbeiten ermöglicht, die im universitären, individualisierten Forschungssystem kaum realisierbar gewesen wären. Auf Grundlage dieser deutschen Erfahrung schlägt die vorliegende Studie vor, dass für die Weiterentwicklung der koreanischen Rechtswissenschaft ein Übergang vom individual- und kurzfristigkeitsorientierten Forschungssystem hin zu einer unabhängigen, öffentlichen Einrichtung für vergleichende und internationale Privatrechtsforschung notwendig ist. Dies soll eine nachhaltige und international vernetzte wissenschaftliche Infrastruktur für die koreanische Rechtswissenschaft schaffen."
키워드
- 제목
- 막스-플랑크 외국사법 및 국제사법연구소(연구부문)
- 제목 (타언어)
- Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht (Wissenschaftlicher Bereich)
- 저자
- 백경일
- 발행일
- 2025-11
- 유형
- Y
- 저널명
- 비교사법
- 권
- 32
- 호
- 4
- 페이지
- 1 ~ 35