구술과 질적 연구방법론 그리고 재매개

Orales Statement, Qualitative Forschung und remediation

초록

Die qualitative Forschung in der Sozialwissenschaft ist aus der Skepsis geboren, dass der Objektivismus der quantitativen Forschung mittels der Standardisierung und Quantifizierung nicht mehr im Stande ist, die einzige oder zumindest die effizienteste Forschungsmethode zu sein. Statt des „Zauberspruchs des Objektivismus“ tritt jetzt der Anspruch auf, dasjenige Wissen zu generieren, das sozial miteinander im Zusammenhang steht. Solche qualitative Forschung ist an sich nichts Neues in der Geisteswissenschaft. Nur werden im Moment Versuche unternommen, die traditionellen Forschungsbereiche,nämlich die Texte, zu überschreiten und zu erweitern. Das orale Statement als ernstzunehmendes Forschungsmaterial zu bewerten und dabei den kulturellen Zusammenhang zu zeigen, ist einer davon. In dieser Studie wird gezeigt, wie die Erfahrungen von Beschäftigten, die inbesondere mit Medien zu tun haben und deren Jobs im Verschwinden begriffen sind, durch die ,remediation‘ neu definiert und weitergegeben werden. Der Begriff ,remediation‘, der sich auf das Konzept von Bolter und Grusin bezieht und besonders die Funktionsverschiebung der alten zu den neuen Medien bezeichnet, ist auch einzusetzen, um den Existenzinhalt des Individuums in der neuen Medienwelt anders zu definieren. Die Erfahrung des Kinoerzählers im Zeitalter des Stummfilms z. B. bietet im Sinne des ,doppelten Narrativs‘ eine neue ergänzende Perspektive des außenstehenden Darstellers an, indem er sich in den Film performativ einmischt und ihn auf eigene Weise bereichert.

제목
구술과 질적 연구방법론 그리고 재매개
제목 (타언어)
Orales Statement, Qualitative Forschung und remediation
저자
정현규
발행일
2010-12
저널명
독일어문화권연구
19
페이지
163 ~ 182