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Der Roman von Robert Musil Die Verwirrungen des Zöglings Törleß, obgleich sein Erstling, versammelt viele Themen, die ihn bis zu seinem repräsentativen Werk Der Mann ohne Eigenschaften beschäftigen, vor allem die Weltbeobachtung, die auf dem Perspektivismus basiert. Die wichtigsten Erfahrungen, die Törleß im Internat macht, sind die engstirnige Obsession mit den burokratischen Denk- und Verhaltensmustern sowie die Ablehnung der Ungewissheit und Unsicherheit. Aber es tauchen viele verschiedene Erfahrungen auf, die in den Lucken des kausalen Denkens erscheinen und ihn mit einer chaotischen Situation konfrontieren. Am Ende des Werks erst erkennt der Protagonist, dass das Problem nicht die Verwirrung fur sich ist, sondern die engen Richtlinien, mit denen er die Erscheinungen bewertet. Letzten Endes erweisen sich auch die Lucken der Welt nicht als Mangel, sondern als ein wesentliches Element der Welt. Dadurch, dass Törleß die verwirrenden Situationen mit „dem zweiten Auge“ betrachtet, kann er letztlich zu einer eigenen kritischen Meinung finden. Und damit weist er bereits auf den Standpunkt des Autors hin, nämlich die „Kritik des Systems oder des Logozentrismus“ (Zima 1986, 67), die in Musils Essayismus wiederkehrt und an die Kritische Theorie erinnert sowie auch einige von Derridas Axiomen vorwegnimmt.
키워드
- 제목
- 보이는 세계와 보이지 않는 세계의 동거 - 퇴를레스의 ‘혼란’과 제 2의 눈
- 제목 (타언어)
- Beieinander der sichtbaren und unsichtbaren Welt - Törleß’ Verwirrungen und das zweite Auge
- 저자
- 정현규
- 발행일
- 2018-12
- 저널명
- 독일어문화권연구
- 권
- 27
- 페이지
- 185 ~ 210