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Der Anthropologe Marc Augé schlägt das Konzept der ‘Nicht-Orte’ vor, um das ‘transitorische’ Phänomen zu erklären, das seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts rapide zugenommen hat. Der Grund dafür ist, dass die Grenzen zwischen den Ländern geöffnet wurden oder völlig verschwunden sind und es viele Orte gibt, in denen man nicht heimisch ist, wie etwa Flughafenkontrollpunkten, Duty-Free-Shops und andere Transitplätze. Die räumlichen Erfahrungen der Reisenden und Touristen sind von Anonymität geprägt und ihnen fehlt das Prinzip des Sinns sowie der Klarheit, das für Bewohner von Orten mit klarer sozilaler Ordnung unerlässlich ist. Dieses transitorische Phänomen ist jedoch bereits in der Neuzeit aufgetreten und Augé selber bestätigt das mit der These, dass “der Raum des Reisenden der Prototyp eines Nicht-Ortes ist”. In dieser Arbeit wird untersucht, wie angemessen das Konzept des Nicht-Ortes von Augé ist, um die Flüchtlingssituation zu erklären, und zwar am Beispiel von Anna Seghers‘ Roman Transit. Hier zeigt die Exilschriftstellerin, wie der Erzähler hin- und herläuft, um das benötigte Transitvisum zu erhalten. In diesem unendlichen Prozess wird klar, dass er sich mit seiner Identitätslosigkeit nach und nach abfindet und am Ende sogar spielerisch mit ihr umgeht.
키워드
- 제목
- 난민의 공간과 비장소 - 안나 제거스의 『통과비자』를 중심으로
- 제목 (타언어)
- Flüchtlingsraum und Nicht-Ort - am Beispiel von Anna Seghers’ Transit
- 저자
- 정현규
- 발행일
- 2021-12
- 저널명
- 괴테연구
- 호
- 34
- 페이지
- 135 ~ 156