마조히스트의 위장술 - 카프카의『실종자』를 중심으로
The Masking Strategies of Masochist - Especially with regard to Kafka's Der Verschollene
  • 전유정
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초록

In der vorliegenden Arbeit wird das anti-psychoanalytische Postulat von Deleuze und Guattari im Rahmen der neuen Möglichkeiten verdeutlicht, die Literatur Kafkas zu lesen. Hierbei geht es vor allem darum, wie die Literatur Kafkas dem Ödipuskomplex entkommt, der immer wieder auf die Familie zurückfällt und sich in der Übermacht des Vaters oder den Schuldgefühlen des Sohnes zeigt. In diesem anti-psychoanalytischen Kontext wird vor allem Kafkas Roman Der Verschollene behandelt, dessen Held „Karl Rossman“ in gewissem Sinne Masochist ist. Während der Masochist im freudschen Sinne als eine Art von Sündenbock unter dem väterlichen sowie ödipalisierten Druck steht, ist der deleuzsche Masochist in der Lage, das Über-Ich als väterlichen Ordungsbefehl zu verspotten und die ödipalisierte Weltgewalt zu entmachten. Die drei „gewalttätigen“ Frauen – „Brummer“, „Klara“ und „Brunelda“ –, die Rossman vor bzw. nach dem Verbannungsbefehl des Vaters sowie des Ersatzvaters trifft, haben nichts mit der ödipalisierten Welt zu tun. In der freudschen Logik steht zwar der Vater hinter diesen drei Frauen, laut Deleuze bestrafen diese Frauen jedoch nur die Spuren des Vaters, die in Rossmans Innerem übrigbleiben und nun ausgelöscht werden sollen.

키워드

카프카실종자마조히즘들뢰즈반정신분석KafkaVerscholleneMasochismusDeleuzeAnti-Psychoanalyse
제목
마조히스트의 위장술 - 카프카의『실종자』를 중심으로
제목 (타언어)
The Masking Strategies of Masochist - Especially with regard to Kafka's Der Verschollene
저자
전유정
DOI
10.31133/HF.2018.06.39.101
발행일
2018-06
저널명
헤세연구
39
페이지
101 ~ 121