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초록
Dieser Beitrag beschreibt die Queer-Kultur Berlins während der Zeit der Weimarer Republik in dem Roman Der fromme Tanz(1925) des deutschen Schriftstellers Klaus Mann(1906-1949) und den Berlin Stories(1945) des britischen Schriftstellers Christopher Isherwood(1904-1986). Manns Werk Der fromme Tanz ist als der erste homosexuelle Roman in der deutschen Literaturgeschichte anzusehen, und Isherwood ist berühmt dafür, dass er England verließ und in Berlin blieb, um einen utopischen Raum für Homosexualität zu finden. Als queere Subjekte, also "Homosexuelle", machten Mann und Isherwood ihre sexuelle Orientierung und kulturelle Phänomene, an denen sie unmittelbar teilhatten, zum Gegenstand ihrer literarischen Arbeit. Darin zeigt sich auch das weite Spektrum der Geschlechtervielfalt in Berlin zu dieser Zeit. Trotz des Paragraphen 175 des Strafgesetzbuches, der Homosexualität unter Strafe stellte, galt Berlin in den 1920er Jahren und kurz vor der Naziherrschaft als eine Art utopischer Raum für Homosexualität. Schildert Manns Werk das Berlin von Mitte bis Ende der 1920er Jahre, so wird in Isherwoods Romanen Berlin von den späten 20er Jahren bis kurz vor der Machtergreifung der Nazis rekonstruiert.
키워드
- 제목
- ‘퀴어’ 베를린 - 클라우스 만의 경건한 춤 과 크리스토퍼 이셔우드의 베를린 이야기 에 나타나는 바이마르 공화국 시기 퀴어문화 연구
- 제목 (타언어)
- ‘Queer’ Berlin - Eine Studie über Queer-Kultur in der Weimarer Republik in Klaus Manns Der fromme Tanz und Christopher Isherwoods Berlin Stories
- 저자
- 전유정
- 발행일
- 2021-05
- 저널명
- 독일언어문학
- 권
- 92
- 호
- 92
- 페이지
- 141 ~ 164